typisch Karpaltunnelsyndrom (Instagram Beitrag) “Ihre Physiotherapie Praxis in Stuttgart”
Aktualisiert: vor 18 Stunden
Viele Menschen haben mit tauben Finger oder eine schmerzenden Hand zu kämpfen. Ist es ein Karpaltunnelsyndrom? Um diese Frage selber aufzudecken, habe wir Ihnen einen Beitrag mit fünf häufige Merkmale eines Karpaltunnelsyndroms
erstellt.
“Liebe Grüße aus dem Therapiewerk der Praxis für Physiotherapie Stuttgart”
Passende Leistung: Manuelle Therapie in Stuttgart
Karpaltunnelsyndrom: Beschwerden richtig einordnen
Beim Karpaltunnelsyndrom gerät der Mittelnerv im Bereich des Handgelenks unter Druck. Typisch sind wiederkehrendes Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen – häufig an Daumen, Zeige-, Mittel- und Ringfinger und oft nachts oder am frühen Morgen. Die Beschwerden können in den Arm ausstrahlen. In fortgeschrittenen Fällen können Griffkraft und Gefühl in der Hand nachlassen.
Für die Diagnose zählen das Beschwerdebild, die Untersuchung von Hand und Handgelenk und bei Bedarf eine Messung der Nervenleitung. Ähnliche Symptome können auch von der Halswirbelsäule oder anderen Nervenerkrankungen ausgehen. Deshalb sollte die Ursache fachärztlich abgeklärt werden, statt die Hand ausschließlich auf eigene Faust zu behandeln.
Bei leichten bis mittelstarken Beschwerden wird häufig zunächst eine nachts getragene Schiene eingesetzt, damit das Handgelenk nicht stark abknickt. Belastungen, die die Beschwerden reproduzierbar verstärken, können vorübergehend angepasst werden. Physiotherapie kann je nach Befund Beweglichkeit, Belastungssteuerung und den Umgang mit begleitenden Beschwerden unterstützen; sie ersetzt jedoch nicht die neurologische oder handchirurgische Abklärung.
Wenn Taubheit dauerhaft bleibt, die Kraft deutlich abnimmt, Gegenstände aus der Hand fallen oder sich Beschwerden rasch verschlechtern, ist eine zeitnahe ärztliche Untersuchung wichtig. Welche Behandlung geeignet ist, hängt von Ausprägung, Dauer und Ursache der Beschwerden ab.
Fachquellen
Medizinischer Hinweis: Der Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung.


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