Der Meniskus
Aktualisiert: vor 18 Stunden

Pro Knie besitzen wir zwei Menisken. Einen Innenmeniskus und einen Außenmeniskus.
Sie befinden sich zwischen unserem Oberschenkelknochen (Femur) und unserem Unterschenkelknochen (Tibia).
Ihre Funktion ist es, Unebenheiten auszugleichen und somit eine gleichmäßige Beanspruchung des Kniegelenks zu gewährleisten.
Aber unsere Menisken können auch Verletzungen erleiden. Dies kommt besonders häufig bei Sport- Berufs- oder Verkehrsunfällen vor.
Infolgedessen kann es zu einer unphysiologischen, veränderten Belastung der Gelenkflächen kommen und somit zu einer größeren Abnutzung des Gelenkknorpels.
Liegt ein Verdacht einer Meniskusverletzung vor, kann dies vom Arzt mittels spezieller Meniskustests und MRT beurteilt werden.
Wird der Verdacht bestätigt, wird entschieden, ob eine Operation notwendig ist.
Unsere Menisken werden in drei Zonen eingeteilt. Je nachdem wo der Schaden sitzt, hat der Meniskus eine Möglichkeit auf Heilung.
Von außen nach innen gibt es die rote, die rot- weiße und die weiße Zone.
Die rote Zone wird wird von außen gut mit Blut versorgt und hat daher die größte Wahrscheinlichkeit auf Heilung, während die Blutversorgung nach innen hin abnimmt und somit die Chance auf Regeneration ohne Operation abnimmt.
Unsere physiotherapeutischen Ziele sind diesbezüglich die Schmerzreduktion und mögliche Fehlhaltungen zu korrigieren um falsche Kniebelastungen vermeiden.
Zusätzlich kommt im Verlauf noch die Stabilisation des Kniegelenks und die Erhaltung der Beweglichkeit der angrenzenden Gelenke dazu.
Passende Leistung: Medizinische Trainingstherapie in Stuttgart
Meniskusbeschwerden: nicht jeder Riss wird gleich behandelt
Innen- und Außenmeniskus sind halbmondförmige Knorpelscheiben im Knie. Sie verteilen Druck, gleichen die Gelenkflächen aus und tragen zur Stabilität bei. Ein Meniskusriss kann durch eine akute Verdrehung entstehen oder sich im Lauf der Zeit durch Verschleiß entwickeln.
Mögliche Beschwerden sind Schmerzen am Gelenkspalt, Schwellung, eingeschränkte Beweglichkeit oder ein Blockiergefühl. Für die Behandlung sind Art und Lage des Risses, Beschwerden, Stabilität, Begleitverletzungen und persönliche Belastungsziele wichtig. Nicht jeder Meniskusriss muss operiert werden.
In der Rehabilitation werden Beweglichkeit, Muskelkraft, Koordination und Belastung schrittweise aufgebaut. Ein akut blockiertes Knie, starke Schwellung nach einer Verletzung oder anhaltende Instabilität sollte ärztlich untersucht werden. Der Therapieplan richtet sich nach Diagnose und Heilungsverlauf.
Fachquellen
Medizinischer Hinweis: Der Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung.

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