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Schloßstr. 74 | S.West

Arthrose

21. Dez. 2020
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 18 Stunden


Unsere Gelenke sind meist wie folgt aufgebaut:

Es gibt zwei Gelenkpartner die aufeinander treffen. Nehmen wir zum Beispiel das Kniegelenk. Dabei treffen der Oberschenkelknochen (Femur) und der Unterschenkelknochen (Tibia) aufeinander.

Diese Gelenkenden sind mit Knorpel überzogen, die für eine reibungsarme Beweglichkeit des Gelenks und der Stoßdämpfung sorgen.


Arthrose ist eine Degeneration, also Rückbildung, des Knorpelgewebes. Das kann mit zunehmendem Fortschreiten der Erkrankung auch zu Schäden am direkt darunterliegenden Knochen führen.

Am häufigsten betroffen ist dabei das Kniegelenk.

Symptome treten meist als Schmerzen, Schwellungen, Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen und/oder Deformitäten des Gelenks auf.

Durch ein bildgebendes Verfahren, wie ein Röntgen, MRT oder CT kann die Diagnose Arthrose dann letztendlich vom Arzt beurteilt werden.


Diese Ziele setzen wir uns als Physiotherapeuten für Sie bei der Behandlung:

  • Verbesserung der Schmerzsituation

  • Erhaltung/ Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit

  • Verbesserung der Dehnfähigkeit und Entspannungsfähigkeit der Muskulatur

  • Verbesserung der Kraft der geschwächten Muskulatur

  • Verbesserung der Haltung und des Gangbildes

Arthrose: Aktiv bleiben und Belastung passend dosieren

Bei Arthrose verändert sich das gesamte Gelenk: Der Knorpel kann dünner und rauer werden, zugleich können Knochen, Gelenkinnenhaut, Bänder und Muskulatur betroffen sein. Beschwerden und Röntgenbild passen nicht immer direkt zusammen. Deshalb orientiert sich die Behandlung nicht nur am Bild, sondern auch an Schmerz, Beweglichkeit, Kraft und den Einschränkungen im Alltag.

Ein aktiver Lebensstil spielt eine zentrale Rolle. Dosierte Bewegung kann Muskulatur und Gelenkfunktion unterstützen. Welche Übungen geeignet sind, hängt vom betroffenen Gelenk, der aktuellen Reizung und den persönlichen Zielen ab. Häufig werden Kraft, Beweglichkeit, Koordination und alltagsnahe Belastungen schrittweise trainiert.

Bei einem plötzlich stark geschwollenen, überwärmten oder geröteten Gelenk, nach einem Unfall oder bei rasch zunehmenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Physiotherapie kann helfen, ein belastbares Übungsprogramm aufzubauen und die Belastung so anzupassen, dass Aktivität trotz Arthrose möglich bleibt.

Fachquellen

Medizinischer Hinweis: Der Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Diagnose oder Behandlung.

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